Die Süddeutsch-Österreichische Dominikanerprovinz
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Deutschland und Österreich gehören zu
den Gebieten, in denen sich die Dominikaner noch zu Lebzeiten des
Ordensgründers angesiedelt haben. Mit Friesach in Kärnten
gründeten die Predigerbrüder 1221 ihren ältesten
Konvent im deutschsprachigen Raum. 1702 trennten sich die österreichisch-ungarischen
Konvente von der deutschen Provinz Teutonia, 1709 erhielten die
süddeutschen Konvente ihre Unabhängigkeit als Provinz
"Germania Superioris". Im Jahr 1938 wurde Österreich gewaltsam
in das Deutsche Reich eingegliedert. Kurz zuvor hatten sich die
ungarischen Mitbrüder von der bisherigen österreichisch-ungarischen
Provinz getrennt, um eine eigene Provinz zu gründen.
Der verbleibende Provinzteil bestand danach nur noch aus den Konventen in Wien und Graz sowie aus den kleineren Häusern in Retz und Friesach. Selbst diese wenigen Konvente waren nur schwach besetzt, zumal fast alle jungen Mitbrüder zum Militär eingezogen wurden. Deshalb lag der Gedanke nahe, die österreichischen und die süddeutschen Konvente zusammenzuschließen. Man hoffte, so besser die schwierigen Verhältnisse meistern zu können.
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Nach den notwendigen Verhandlungen empfing 1938 P. Marianus Vetter
vom damaligen Generalmeister Gillet die Dokumente zur Errichtung
der "oberdeutschen Provinz". Erster Provinzial wurde P. Marianus
Vetter, der bis 1958 im Amt verblieb. Durch das Generalkapitel von
Toulouse 1962 wurde der Name der Provinz vervollständigt und heißt
seitdem "Provinz des hl. Albert in Süddeutschland und Österreich".
Unsere Provinz hat im süddeutschen Teil folgende Brüderkonvente: Augsburg, Freiburg, München St. Kajetan und München St. Katharina. Im österreichischen Provinzteil bestehen Niederlassungen in Wien, Graz und Friesach. Das dominikanische Zentrum in Regensburg dient uns als zusätzlicher "Predigtstützpunkt".
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