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Die Dominikanische Laiengemeinschaften treffen sich meist regelmäßig, einmal im Monat zu Begegnung und allgemeinem Austausch, zur kontinuierlichen dominikanisch geprägten Weiterbildung und zum gemeinsamen Gebet.


Studien- und Einkehrtage, Feste, Ausflüge - unter anderem an dominikanische Stätten, kulturelle Unternehmungen festigen unsere Gemeinschaft und geben uns zusätzliche Impulse.

Manche Mitglieder setzen sich neben ihrem Engagement im Orden, ihren beruflichen und familiären Verpflichtungen darüber hinaus noch ehrenamtlich in anderen gesellschaftlichen und kirchengemeindlichen Bereichen ein.

Wichtig ist uns, dass jedes Mitglied der Dominikanischen Laiengemeinschaft Raum hat, sein eigenes Charisma des Gebets und des dominikanischen Lebens zu entfalten und in Gemeinschaft und seinem Alltag zu leben.

Die dominikanischen Laiengemeinschaften haben das Ziel, dass der Einzelne immer tiefer in seine Berufung und seine Identität vor Gott hineinwächst.

Wie sind die Abläufe, um in die Gemeinschaft hineinzuwachsen? Nach einen Hineinschnuppern in die Gruppe, was jederzeit möglich ist, gibt es eine Einführungszeit (Bewerbungszeit) von einem Jahr, in dem wichtige dominikanische Gestalten der dominikanischen Familie (der hl. Dominikus, der hl. Thomas von Aquin, die hl. Katharina), Vertiefung ins liturgische und ins Gebetsleben (Einführung in das Stundengebet, die geistliche Schriftlesung und die Meditation) auf dem Programm stehen.

Wenn der Bewerber / die Bewerberin die Gemeinschaft als etwas Bereicherndes erfahren hat, kommt es in einem zweiten Schritt nach einem Jahr zur Aufnahme in der Kandidatur, wo die Berufung des Laien und das dominikanische Leben in Gebet, Gemeinschaft Studium und Weitergabe des Glaubens noch vertieft behandelt wird.

Wenn sich der Kandidat und die Gemeinschaft dafür entscheiden, kommt es dann zu den Ersten Versprechen (Profess) auf Zeit und schließlich zu den Versprechen, sich ganz an die Gemeinschaft zu binden.

An vielen Orten in Österreich und Deutschland gibt es dominikanische Laiengemeinschaften. Ihnen fühlen wir uns durch das gemeinsame dominikanische Charisma verbunden.

Gemeinsame Fragen (z.B. unserer Regel) werden von einem Laienrat auf Provinzebene behandelt, in dem die verschiedenen Gemeinschaften vertreten sind und eine/n Präsident/in wählen. Zusätzlich gibt es von den Brüdern einen Promotor auf Provinzebene, der das Leben der dominikanischen Laiengemeinschaften fördern und koordinieren soll.

Zum geistigen Austausch und zur geistlichen Vertiefung treffen sich die Mitglieder der verschiedenen Gemeinschaften der Provinz zu Studientagen (rund um das Dominikusfest Ende Mai) und Einkehrtagen (im November) an verschiedenen Orten.