Ausbildung des Dominikaners

Wer Dominikaner werden möchte, beginnt mit einer Zeit als Gast in einem Konvent, um das Ordensleben und die Provinz "von innen" kennen zu lernen. Darauf folgt das einjährige Noviziat, das unsere Provinz gemeinsam mit der norddeutschen Provinz in Worms durchführt (vgl. www.noviziat.de). Unter Anleitung des Novizenmeisters und unter Beteiligung weiterer Brüder, Begleiter und Referenten wird der Novize ins Ordensleben eingeführt. Am Ende des Noviziatsjahres legt der Novize die ersten Gelübde (Profess) für drei Jahre ab. Die Brüder, die nicht Priester werden wollen, beginnen eine Ausbildung. Sie umfasst die Bereiche Spiritualität und Glaubenslehre sowie die Vorbereitung auf den späteren Dienst. Die Brüder, die Priester werden wollen, beginnen das Studium der Theologie. Es dauert zehn Semester und wird mit dem Diplom abgeschlossen.

Studium der Dominikaner

Ausbildungskonvente für das Grundstudium sind derzeit Wien und Freiburg, weitere Studienmöglichkeiten ergeben sich aus der Zusammenarbeit mit der norddeutschen und der Schweizer Provinz. Ein Auslandsjahr dient dem Kennen lernen der internationalen Dimension des Ordens, der Studienvertiefung und dem Erlernen von Fremdsprachen. Auf das Studium folgt das Pastoraljahr, in dessen Verlauf die Brüder die Diakonats- und Priesterweihe empfangen.
Frühestens drei Jahre nach der zeitlichen Profess, die auch verlängert werden kann, bindet sich der Dominikaner in der ewigen Profess endgültig an den Orden; diese feste Eingliederung in den Orden ist Voraussetzung für den Empfang der Weihe.

Nach Abschluss des Theologiestudiums und dem Empfang der Weihe beginnt die pastorale Tätigkeit. Je nach Eignung des Bruders können Ergänzungsstudien, eine akademische Qualifikation oder spezielle Ausbildungsgänge in nicht theologischen Fachgebieten folgen. Als Ausbildungsorte kommen dafür weitere Brüderkonvente und -häuser innerhalb oder außerhalb des Provinzgebiets in Betracht.

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      Einkleidung Noviziat 2003
Profess fr. Thomas Augustinus
Werkwoche in Frankfurt
Priesterweihe durch Kardinal Schönborn.